Update für Colorizer – Frontend Customizer

Hy,

Er ist und bleibt mein Lieblingsmodul. Es mag seltsam klingen, aber ich bin immer wieder von den Möglichkeiten angetan, welche man endlich über moderne Webstandards wie CSS3 nutzen kann.

Da die Basis des Moduls inzwischen schon ~3 Jahre alt ist und in relativ kurzer Zeit entstanden ist, habe ich das Modul einmal auf Links gedreht und Backend, wie auch Frontend, komplett neu entwickelt.
Dabei wurden alle veralteten Implementationen verworfen und auf moderne Techniken gesetzt, was speziell der Performance hilft und in Zukunft eine deutlich flexiblere Erweiterung ermöglicht.

Denn getreu nach dem Motto: „Warum mehrere Module nutzen, wenn man ebenso alles notwendige in einem Einzelnen bekommen kann.„, habe ich einige Funktionen integriert, welche ein logischer Schritt nach den bisherigen Funktionen sind.

Angefangen bei einer endlich implementierten Unterstützung  des QuickCreate Formulars.

Zusätzlich können im neusten Update, neben ganzen Blöcken in Detail- und Bearbeitungsansicht, auch einzelne Felder ausgeblendet werden.
Da es sich daraus als logischer Schluss ergeben hat, kann man jetzt ebenso einzelne Felder „On the fly“ zu Pflichtfeldern oder ReadOnly Feldern erklären. (Natürlich bestenfalls kombiniert mit einer Bedingung, sodass Felder nur dann Pflichtfelder sind, wenn ein Inhalt wirklich notwendig ist)

Die nützlichste Optimierung ist aber sicherlich die Möglichkeit, dass es jetzt pro Konfigurationseintrag mit einer aktivierten Bedingung 2 Farbkonfigurationen gibt.
Eine Farbkombi welche angewendet wird, wenn die Bedingung wahr, und eine weitere, wenn diese falsch ist.
Somit fällt sicherlich die eine oder andere unnütze Konfiguration weg, sodass die Verwaltung einfacher wird.

Ebenso nützlich ist, dass eine Konfiguration gleich auf mehrere Felder einer Ansicht anwenden werden kann. So kann eine einzelne Konfiguration auf alle Felder angewendet werden, welche wichtig sind. Ebenso bei allen Aktionen, welche jetzt auch auf mehr als nur ein Feld angewendet werden können.

Der Nachteil meiner stetigen Weiterentwicklungen:

Da sich diese Entwicklungen des Moduls als sehr Zeitaufwändig herausgestellt haben, musste ich Anfang des Jahres schweren Herzens den Hinweis aufnehmen, dass nur Updates innerhalb der nächsten 365 Tage kostenfrei verfügbar sind. Nach diesem Zeitraum nur gegen einen kleinen Betrag pro Jahr.

Viel Spaß mit diesem Update!

Viele Grüße,

Stefan

 

VtigerCRM Colorizer Modul bekommt Update

Hallo Leser,

Heute möchte ich ein größeres Update für das Modul vorstellen, mit welchem meine ganze Arbeit am VtigerCRM begonnen hat.
Dabei handelt es sich um mein Colorizer Vtiger Modul, welches inzwischen weit mehr kann, als anfangs geplant.

Es kann inzwischen auch ohne Probleme dazu genutzt werden, aufgrund von Bedingungen ganze Blöcke aus- und einzublenden.

Das heutige Update bringt einige Fehlerbehebungen und endlich 3 Features, welche schon recht lange auf meiner Agenda stehen.

1. Einfügen von Symbolen

Mit Version 600.0701 gibt es endlich die Möglichkeit in der Detail- und Bearbeitungsansicht Symbole neben den Inhalt einzufügen.
Also wenn eine Bedingung erfüllt ist, soll einfach ein Haken neben einem Datum erscheinen. Bislang unmöglich und jetzt einfach zu konfigurieren.

Wie könnte man Funktionen im Colorizer besser demonstrieren, als mit einem Bild:

ColorizerBlog

Zur Auswahl steht jeweils eine Einblendung vor oder nach dem Inhalt. Dabei stehen alle ~500 Icons der großartigen Font Awesome Sammlung zur Verfügung.

 

2. Anzeige des Datums der letzten Änderung eines Feldes

Im Grunde eine Funktion, welche bereits über das „Updates“ Tab vorhanden ist. Der Colorizer erspart dem Nutzer damit aber den Klick und die Zeit der Suche nach dem korrekten Eintrag auf einer evtl. sehr langen Liste an Änderungen.
Eine interessante Frage, auf welche die Funktion eine schnelle Antwort geben kann, ist „Wann wurde die Rechnung als bezahlt markiert?“

Am Ende sieht diese Funktion dann folgendermaßen aus:

ColorizerBlog2

Gezeigt wird jeweils das Datum der Änderung eines Feldes zum aktuellen Wert, wenn es von einem Benutzer nachträglich manuell gesetzt wurde.

3. Anzeige der konfigurierten Farben auch im „RelatedView“

Eine der am meisten von Nutzern gewünschte Funktion war es, die Formatierungen auch in den verknüpften Einträgen verwenden zu können.
So werden jetzt für Angebote konfigurierte Listenformatierungen, auch in den Organisationen angewendet, wenn ich die Ansicht der Angebote eines Unternehmens öffne.

CloudFileBlog2

Wie immer gibt es all diese Funktionen für jeden Benutzer des Moduls als kostenfreies Update über die integrierte Update Routine.
Funktionen 1 und 2 findet Ihr jeweils unter „Aktionen“ ganz unten in der Konfiguration. Funktion 3 wird automatisch verwendet, wenn Ihr eine Formatierung für die Listenansicht aktiviert.

Viel Spaß damit!

Stefan

 

 

Freizeit 2015 in Donndorf im Kyffhäuserkreis

Hy,

Hinweis: Ich warte im Moment noch auf Bilder des Wochenendes und werde den Artikel jeweils damit erweitern, wenn Sie mich erreichen.

Da hier im Blog die letzten beiden Jahre nur technische Themen erörtert wurden, möchte ich jetzt einmal wieder kurz zu dem ursprünglichem Thema meines Blogs zurück kommen, meinem christlichen Glauben. Der Offene Kreis aus Hohndorf im Erzgebirge, eine Gruppe aus Familien und Jugendlichen, der evangelischen Kirche ist über den 1. Mai 2015 zu seiner jährlichen Rüstzeit aufgebrochen.
Dieses Jahr ging es in die ländliche Heimvolkshochschule Thüringen (im ehemalige Kloster in Donndorf im Kyffhäuserkreis). Da wir schon im letzten Jahr in dieser Region waren und ich wieder mit einem absoluten Funkloch für jeglichen Internetzugang gerechnet hatte, war ich sehr positiv überrascht, als ich zum einen KOSTENFREIEN Zugang zum WLAN und zusätzlich auch eine teilweise stabile UMTS Verbindung bekommen habe. (Teilweise braucht man eine externe UMTS/LTE Antenne) Ich möchte diesen Beitrag auch direkt als Empfehlung für dieses Haus schreiben, da wir/Ich voll und ganz zufrieden waren und jederzeit wiederkommen würde.

Damit habe ich direkt für die Situation, dass einer der von mir überwachten Server Probleme machen sollte, vorgesorgt. Zum Glück gab es da aber überhaupt keinen Anlass.

Wir sind am Abend des 30.04. in Donndorf angekommen, was dank der sehr gut ausgebauten Straßen und Beschilderung in der Region überhaupt kein Problem war. Nur die Anfahrt zum Parkplatz hätte, dank eines unglücklich angelegten, Regenablaufs, manch tiefer gelegtem Auto Probleme bereitet.
Unser Zimmer war schnell gefunden und, oh Wunder, hatte sogar einen Balkon, der auf dem Bild sehr gut zu erkennen ist.

Quelle: klosterdonndorf.de

Quelle: klosterdonndorf.de

Die Ausstattung der Zimmer war absolut in Ordnung und für eine solche Einrichtung ausreichend. Pro Zimmer 1-3 Betten und jeweils ein Bad mit Dusche. Sogar ein Schreibtisch war vorhanden.

Gestartet sind wir dann direkt mit dem Abendbrot, das, wie alle Mahlzeiten, absolut super und auch ausreichend vorhanden war.  Wir wurden direkt von Beate Stöckigt begrüßt, die im Haus angestellt ist und uns mit einer lockeren Art und Weise an den beiden Tagen einige gute Impulse zum Thema „Glaube gibt Kraft“ gegeben hat.

Da der Arbeitstag an diesem Tag immer noch vielen in den Knochen steckt, gab es am Abend nur ein paar Lieder mit unserem kleinen Lobpreisteam und danach Zeit für Gespräche, Spiele und Ruhe.
Das war und ist auch immer einer der Hauptgründe, weshalb sich eigentlich alle Teilnehmer jedes Jahr wieder auf diese kurze Auszeit aus dem Alltag freuen. Hier verbringen grundverschiedene Menschen 3 Tage miteinander, die sich ansonsten nur selten sehen und treffen. Man kann sich miteinander über Themen der Weltgeschichte und Religion austauschen und bekommt dabei manchen Impuls der evtl. nur unbequem mit der eigenen Meinung zu vereinbaren ist. Das ganze aber in einer freundlichen Atmosphäre, in der jede Meinung willkommen ist. Besonders die große Alterspanne von ~6 bis ~60 Jahren zeigt schon, dass hier viel Lebenserfahrung vorhanden ist, die aber auch von jüngeren Menschen „auf den aktuellen Stand“ gebracht wird, ohne zu kränken.

Am folgenden Tag der Arbeit, dem 1.Mai gab es bei dem Autor einige Verwirrung mit dem Frühstück, sodass unser Zimmer 30 Minuten zu zeitig aufgestanden ist. Dank der Sonne auf dem Balkon und der zu erforschenden Klosteranlage war das aber überhaupt kein Problem.

Nach dem Frühstück gab es dann direkt die erste Einheit mit Beate Stöckigt und dem Lobpreisteam. Letzteres hat uns zuerst mit 30 Minuten ruhigen und schönen christlichen Liedern richtig ankommen lassen. Unser Rüstzeitlied „Ich folge dir“ von Anja Lehmann hat und von da an jeden Tag begleitet. Leider habe ich keine verfügbare Version des Liedes auf Youtube gefunden. Unsere Referentin hat an diesem Tag über die Kraftquellen unseres Glaubens gesprochen und ist dabei das Thema aus ganz verschiedenen Richtungen angegangen.

Quelle: klosterdonndorf.de

Da ich kein Mensch für Kleingruppen bin, habe ich gegen Ende einen ausgedehnten Spaziergang in die unglaublich schöne Thüringer Natur unternommen. Dabei habe ich wieder festgestellt, dass man für einen Urlaub nicht erst nach Bayern oder die Nordsee fahren muss. Direkt vor der Haustüre ist es auch sehr ruhig und damit gut zum Entspannen geeignet. So bin ich über Felder, durch Wald und eine gerade blühende Kirschbaum Plantage gelaufen, ohne einen weiteren Menschen zu treffen. Unglaublich!

Als Mittagessen gab es an diesem Tag Spaghetti Bolognese und man konnten den Eindruck gewinnen, die Küche hat schon lange nicht mehr für Jugendliche Spaghetti gekocht. Nachschlag war kein Thema, aber die Schüsseln zum Transport waren arg klein. 🙂

Nachmittags konnte man sich dann verschiedenen Gruppen anschließen, die jeweils eine Sehenswürdigkeit der Region besucht haben. Ich habe mich für das Kyffhäuser Denkmal entschieden, welches wir dann auch, nachdem wir den Kyffhäuser einmal umrundet und dann von hinten befahren haben, erreicht haben. Ein Höhepunkt war dabei auch die Kassiererin die mich mit meinen 29 Jahren fragte“Verdienen Sie wirklich schon richtiges Geld?“.

Das Kyffhäuser Denkmal ist unglaublich eindrucksvoll, wenn man direkt davor steht. Es ist zwar etwas kleiner als unser Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, aber dank der Reiterstatue von Wilhelm I, nicht weniger imposant.

Nach dem Abendbrot hieß es dann „Alt gegen Jung“ und die jüngere Generation ist zum bunten Abend in verschiedenen Spielen gegen Ihre Eltern angetreten. Gewonnen hat zwar knapp das Team Jung, aber alles andere hätte unsere Eltern auch stark an Ihrer Erziehung zweifeln lassen. Zum Abschluss hat dann ein Tanzlehrer einiger unserer Paare alle zusammen bis lang in die Nacht zum Tanzen und Schwitzen gebracht.

Am zweiten Tag, dem 02.Mai 2015, hieß es dann früh, den eigenen Gottesdienst für den folgenden Sonntag zu planen, da wir den in der Klosterkapelle für uns selbst veranstalten wollten. Danach haben wir noch einiges über das Leben von Dietrich Bonhoeffer erfahren, der unheimlich viel Kraft aus seinem Glauben zu Gott gezogen hat, um in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland auf Seiten des Widerstandes für den Glauben zu kämpfen.

Das Programm am Nachmittag dieses Tages bestand aus einem gemeinschaftlichem Ausflug zur Barbarossahöhle im Kyffhäuser. Hier konnten wir weider sehen, was die Natur für erstaunliche Gesteinsformationen erschaffen kann. Besonders die „Gipslappen“ werden uns sicherlich in Erinnerung bleiben.
Am Abend wurde die letzte „richtige“ Bewohnerin des ursprünglichen Klosters, die Äbtissin Felicitas von Hacke, wieder lebendig und führte uns durch Ihr Leben und den damaligen Klosteralltag. Auf witzige Art und Weise hat unsere Referentin hier durch die Anlage geführt. Besonders die Aussage „Dieser Brunnen muss irgendwann nach meinem Tod hier entstanden sein. Wir mussten noch runter in das Tal.“, zeigt sicherlich, wie diese Führung ablief.

Am 03. Mai 2015 war die ganze Veranstaltung dann schon wieder vorbei und wir sind nach dem vorbereitetem Gottesdienst und dem Mittagessen alle wieder in unsere jeweilige Heimat nach Leipzig, Hohndorf, Hessen, … gefahren und haben mit großer Sicherheit jeder etwas von der tollen Zeit mitgenommen.

Auch bis zur nächsten Rüstzeit 2016 in der Region um Görlitz werden sich viele Leben verändern. Einige werden neue Jobs beginnen, die Schule beenden oder in den Ruhestand gehen. Ich werde heiraten und ansonsten aber meine selbstständige Arbeit fortführen. Gott hat für jeden von uns einen Plan, der  gute bzw. schlechte Zeiten, aber auch Veränderungen beinhaltet. Wir müssen nur Vertrauen haben.

Ich bin mir sicher, dass wir zu Pfingsten 2016 alle wieder zusammen kommen und uns über die Dinge austauschen, die dann geschehen sind.

Ich wünsche diesmal allen Lesern Gottes Segen und Freude am Leben! Versteckt euch nicht!

Stefan